Unser Verhaltenscodex

Welche Verhaltensweisen unterstützen uns dieses System im Interesse vieler zu verändern und zu entwickeln.

Selbstwirksamkeit und Selbstreflexion Wir entwickeln vor allem die Fähigkeit der Eigenbetrachtung. Statt alles nach außen zu projizieren („Die Gesellschaft ist schuld“, „Wenn diese und jene weg wären, wäre alles besser“), richtet man den Blick nach innen. Aber nicht, um sich esoterisch von der Welt zu verabschieden, sondern um die eigenen Ängste zu moderieren – und dabei mental zu wachsen.

Selbstehrlichkeit Wir können es aushalten, uns selbst in Schwächen und Begrenzungen zu sehen. Wir relativieren unser Ego. Wir betrachten unsere eigenen Wünsche, Ideale, Ziele, Erwartungen, ebenso distanziert und nüchtern wie die der anderen.

 

Zurückhaltung Wir müssen nicht immer gleich unsere Meinung herausposaunen. Ein achtsamer Geist nimmt sich zurück und betrachtet. Er übt Distanz zu Gefühlen, ohne gefühllos zu sein. Hierin ähnelt Achtsamkeit der buddhistischen Haltung. Aber das Ziel ist nicht die Auflösung des Ich, sondern die Wiederentdeckung des Selbst.

 

Mediale Kompetenz Nicht alles glauben, was in den Medien steht, nicht unhinterfragt hinnehmen, was „alle anderen“ behaupten – das ist die Schlüsselkompetenz in einer übermedialisierten, hysterisierten Medienkultur. Es erfordert zwingend die Fähigkeit zum Abschalten von Kanälen aller Art. „Paying attention to what we are paying attention to“: Lebensenergie entwickelt sich immer entlang unserer Aufmerksamkeiten.

 

Konstruktives Denken Wer achtsam ist, weiß, dass man Probleme verschärft, wenn man sie nur als Probleme wahrnimmt. Konstruktives Denken heißt, die Dinge aus der Lösung heraus zu betrachten. In jedem Problem ist die Lösung schon enthalten. Wenn wir aus der Zukunft heraus fragen, helfen wir, Lösungen im Jetzt zu generieren.

 

In Resonanz zu unserer Umwelt Wir stehen in aktiver Verbindung (Resonanz) mit uns und unserer Umwelt in Form eines ständigen Frage- und Antwortverhältnisses. Wir sind interaktiv und sind in einem angstfreien Dialog mit allem was uns umgibt.

Denn im Zustand der Antwortlosigkeit in dem Denken selbst Antwort genug zu sein verlieren wir Gegenwart und Zukunft aus den Augen und ignorieren die Dynamik der Welt.

 

Systemisches Bewusstsein Bedeutet, dass wir die Dinge nicht nur im schlichten entweder-oder-Raster, sondern in komplexen Zusammenhängen sehen und beurteilen können.

 

Offenheit und Neugier Unser Hirn will lernen und dazu müssen wir uns überraschen lassen (können). Das geht am besten, wenn das Ich stiller wird. Der Neugierige zieht gute Fragen schlauen Antworten vor.

 

Resilientes Dasein Bedeutet, dass wir Krisen nicht bejammern, sondern sie als „Wandel-Agenten“ anerkennen. Ja zur Krise zu sagen bedeutet, sie zum Teil unseres Seins zu machen – und damit zu überwinden.

 

Ambivalenzkompetenz Bedeutet, auch in unsicheren und unscharfen Lebenssituationen navigieren zu können. Die Welt wird komplexer, aber das ist auch gut so! Der wichtigste Indikator für die Fähigkeit mit Widersprüchen und Paradoxa gut zurechtzukommen ist gelassener Humor!

CHee eV

ZVR: 1936173651

Handelsgericht Wien

© 2021 by Chee eV