Fleischindustrie

Situation:

  • Das Tier kann bis zur Schlachtung relativ gut nachverfolgt werden

  • Nach der Schlachtung und Zerteilung ist eine Nachverfolgung nicht mehr möglich

  • Undurchsichtiges Netzwerk der Schlachtindustrie in Europa

  • Kaum tierärztliche Kontrollen bei Fleischtransporten

  • Tierärzte kontrollieren meist nur Etiketten und Herkunft der Tiere

  • Unzureichende und qualvolle Schlachtung

  • Import von Qualzuchtfleisch aus Drittländern und qualvolle Tiertransporte

  • Fleischtourismus – Transport des Fleisches quer durch Europa (am Etikett steht jeweils Geburt, Mast und der letzte Standort bei Schlachtung und Zerlegung)

  • Faschiertes Fleisch und Wurstwaren sind bis zur Unkenntlichkeit verändert

Auswirkung:

  • Wir können nicht nachvollziehen woher das Fleisch kommt

  • Skandale mit Gammelfleisch

  • Pferdefleisch in Produkten von Rind- oder Schweinefleisch

  • Fleisch voll mit Hormonen und Antibiotika

 

Detail:

Die Supermarktketten beziehen ihr Fleisch von der Fleischindustrie, von Firmen, die pro Woche 320.000 Schweine auf mehreren Standorten verarbeitet. Ein Standort kann bis zu 25.000 Schweine pro Tag verarbeiten. Nicht selten wird in der Industrie Fleisch umetikettiert oder Fleisch in Umlauf gebracht, das bereits seit mehreren Jahren abgelaufen ist, weil es eine permanente Überproduktion gibt.

 

Von der Geburt bis zum Produkt durchlaufen die Tiere bzw. das Produkt bis zu 8 Länder. Dieser Weg ist nicht nachvollziehbar, weil oft Fleisch in einer Packung von bis zu 8 Regionen und 150 Tieren stammen kann. Die Schlachthöfe kontrollieren bei Ankunft nicht die Herkunft, sondern übernehmen die Schweine mit den Nummern der Mastbetriebe. Ab der Zerlegung der Tiere ist die Herkunft des Fleisches unbekannt.

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