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Handelsgericht Wien

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Finanzindustrie

Situation:

  • Banken finanzieren zu einem Großteil die Investitionen in der Lebensmittelindustrie

  • Banken stehen meist hinter Spekulanten und finanzieren das System

  • Milliardenschwere Hedgefonds (im Eigentum der Rohstoffkonzerne) kontrollieren die Börsen

Auswirkung:

  • Investmentfonds kaufen die Ländereien

  • Hedging-Produkte wetten auf zukünftige Ernten

  • Hedgefonds handeln bereits ein Vielfaches vom physischen Markt und machen daher die Preise

  • Diese leistungslosen Einkommen verteuern die Produkte

Detail:

Einige wenige Konzerne verfügen über große Mengen an freiem Kapital, das zu jeder Zeit veranlagt ist und entsprechend Zinsen abwirft. Als Investmentmöglichkeiten stehen bei der Lebensmittelproduktion sehr viele Bereiche offen. Es beginnt bei der Spekulation auf Boden und Ackerfläche und geht durch alle Produktionsabschnitte wie Futtermittel, Rohstoffhandel, Verarbeitung, Logistik, etc.

 

Der Finanzhandel bestimmt den Preis der Rohstoffe. Der nichtphysische Markt ist bereits um ein Vielfaches größer als der physische Markt. Dieser nichtphysische Markt bestimmt jedoch den Preis, der wiederum von einer Gruppe von Investoren bestimmt wird. Und daher folgt die Preisfestlegung anderen Gesetzen, nämlich jenen der Börsen und Investoren.

 

Die Konsumenten müssen dem Markt folgen und können nichts tun gegen steigende Rohstoffpreise. Es werden Derivate auf Rohstoffe als Versicherung gegen Preisschwankungen gehandelt. Durch das Auftreten der großen Investmenthäuser und den hohen Kapitaleinsatz von vielen hundert Milliarden Dollar werden die Marktpreise beeinflusst.

 

Zusätzlich beeinflussen Flash-Trader den Markt, die mittels Hochfrequenzhandel und Algorithmen in Bruchteilen von Sekunden Kauf- und Verkaufsorder tätigen.

Diese folgen ausschließlich den Gesetzen des Finanzmarktes. Dadurch entstehen Spekulationen, die sich von der ökonomischen Wirklichkeit des Weltmarktes loslösen.