Agrochemie

Situation:

  • Für den Anbau der Hybridsorten der großen Saatguthersteller ist auch die entsprechende Chemie erforderlich

  • Diese Herbizide, Pestizide und Fungizide stehen in Verdacht die natürliche Artenvielfalt zu zerstören und Insekten, auch die Bienen zu töten

  • Die Produktion dieser Cjhemie liegt weltweit bei einigen wenigen Konzernen, allen voran Monsanto/Bayer mit Glyphosat gefolgt von Syngenta, BASF, Dupont, Dow Chemical

 

Auswirkung:

  • Rückstände der Chemie finden wir bei Salaten, Gemüsen, Marmeladen oder Fruchtsäften

  • Reduktion des Vogelbestandes um 20% wir vermutet

  • Massive Reduktion von Insekten, so auch Bienensterben

  • Vergiftung der Böden, Zerstörung der Artenvielfalt

  • Bauern sind und werden durch das Verwenden von speziellem Saatgut von der Agrochemie abhängig und müssen somit die (hohen) Preise bezahlen

  • Oft können sich die Bauern die Kosten für die Chemie nicht leisten (in den letzten Jahren gab es z.B. in Indien bei den Bauern schätzungsweise 300.0000 Selbstmorde)

  • Durch hohen Einsatz von Chemie, die letztendlich in unseren Nahrungsmitteln landet, steigt wahrscheinlich auch die Zahl von chronischen Erkrankungen

Detail:

Damit der Landwirt seinen Acker klinisch reinhalten kann, bietet die Agrochemie Herbizide, Pestizide und Fungizide an. In Deutschland sind beispielsweise über 750 Pflanzenschutzmittel mit 270 verschiedenen Wirkstoffen zugelassen. Jedoch erzielen einzelne Mittel nicht mehr den gewünschten Erfolg und so werden ganze Chemiecocktails versprüht. Nicht selten finden die Behörden bis zu 50 verschieden Wirkstoffe im Regenwasser und das teilweise über den Grenzwerten. Diese Rückstände belasten Mensch und Umwelt und vielfach wird von chronischen Erkrankungen berichtet.

 

Am ersten Blick scheint der Einsatz von Chemie die Lebensmittel billiger zu machen. Rechnet man jedoch sämtliche Umweltschäden und Subventionen mit ein, sind die Nahrungsmittel sehr viel teurer.

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